Wettbewerb      

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Informationen zum Wettbewerb

Wer kann teilnehmen?

Alle Jugendlichen, die im Jahr 1987 und später geboren sind, können an diesem Wettbewerb teilnehmen und einen eigenen oder einen gemeinschaftlich mit anderen entwickelten Beitrag einsenden.

Wie sollen die Wettbewerbsbeiträge entstehen?

Akzeptiert werden Einzel- und Gruppenarbeiten. Letztere können auch von ganzen Klassen oder Kursen und Arbeitsgemeinschaften erstellt werden.

Eine fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen politisch, historisch und literarisch Interessierten bei der Gestaltung ist denkbar, sie kann sogar sehr hilfreich sein. Dies gilt insbesondere für Schülergruppen verschiedener Kurse. Die Betreuung der Arbeitsgruppen und einzelner Schüler durch ihre Lehrer ist ausdrücklich gestattet. Diese Betreuung kann sich gerne auch auf Unterstützung bei den Recherchen für die Arbeiten erstrecken.

Alle Teilnehmer können über das auf dieser Internetseite zur Verfügung gestellte Material im Rahmen ihrer Arbeit für diesen Wettbewerb frei verfügen. Außerdem sollen sie sich selbst um zusätzliche weitere, ihnen geeignet erscheinende Materialien und Informationen kümmern. Dazu können die zweibändige Veröffentlichung zur Ausstellung, die Angebote des Internets, der Bibliotheken und Archive genutzt werden. Alle verwendeten Materialien und Quellen müssen allerdings genau dokumentiert werden! Arbeiten, die nicht auf eigener Leistung basieren, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Welche Themen sind möglich?

Alle Arbeiten müssen sich mit dem literarischen Leben in Deutschland in den Jahren zwischen 1945 und 1955 beschäftigen. Innerhalb dieses Rahmens können sich die Teilnehmer ihr Spezialthema frei auswählen und selbst formulieren. Die Einbettung der Darstellung der gewählten Themen in die historischen, politischen und gesellschaftlichen Zustände, Bedingungen und Entwicklungen in Deutschland soll angestrebt werden.

Wie sollen die Arbeiten gestaltet sein?

Die Gestaltung der eingereichten Arbeiten bleibt den Wettbewerbsteilnehmern überlassen, nur einige wenige formale Vorgaben (siehe weiter unten) sind zu berücksichtigen. Es können essayistische Texte, kleine Studienarbeiten zum Thema oder eigenständige literarische Beiträge eingereicht werden. Vorstellbar sind jedoch auch Theaterszenen, ein Briefwechsel, ein Hörspiel, ein Dialog zwischen einzelnen Akteuren der Zeit, ein Sketch bzw. ein Kabarett- oder Comedy-Beitrag, usw. Für die Bewertung der Arbeiten sind alle diese Möglichkeiten zunächst gleichberechtigt, wenn das Thema schlüssig entwickelt ist und die gewählten Formen eine diesem Thema angemessene und überzeugende Umsetzung erlauben.

Gerade bei in ihrer inhaltlichen Qualität gleichrangigen Arbeiten kann eine gelungene, auf die Inhalte der Arbeit bezogene Umsetzung (bis hin zur Begleitung der Texte und Gestaltung der Arbeiten mit Graphiken, Fotos, Bildern oder zur Inszenierung einer Szene) für die Gesamtbewertung ausschlaggebend sein.

Wie sollen die Arbeiten eingereicht werden?

Die Arbeiten müssen bei der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Alexandraweg 23, 64287 Darmstadt, bis zum 11.12. 2009 (Poststempel) eingereicht werden.

Der Wettbewerbsbeitrag muss in ausgedruckter Form sowie auf einem digitalen Datenträger (CD) mit allen erforderlichen Informationen an die Adresse der Deutschen Akademie per Post geschickt werden.

Jede eingereichte Arbeit muss zusätzlich auf einem gesonderten Blatt Informationen zu folgenden Punkten geben:

1. Entstehungszusammenhang der Arbeit

Ist die Arbeit privat oder in schulischer Betreuung erstellt worden? Dann bitte den Namen und die Funktion der betreuenden Person(en) angeben.

Handelt es sich um eine Einzel- oder Gruppenarbeit? Bei einer Gruppenarbeit bitte angeben, ob es sich dabei beispielsweise um eine Klasse oder eine Arbeitsgemeinschaft handelt.

2. Angaben zu allen beteiligten Personen

Namen, Alter, Geschlecht, Anschrift, Schule, Schultyp, Klassenstufe.

Wie werden die Gewinner ausgewählt?

Die Gewinner werden von einer dreiköpfigen Jury ausgewählt. Für die Entscheidung der Jury ist ausschließlich die Qualität der eingereichten Arbeiten ausschlaggebend. Drei Kriterien sind dabei vor allem wichtig:

1. Wird das Thema der Arbeit inhaltlich schlüssig begründet und entwickelt? Ist ein eigenständiger Zugang zum gewählten Thema gefunden worden?

2. Sind überzeugende, dem Thema angemessene Formen der Umsetzung gewählt worden? Wie ist die sprachliche, literarische oder künstlerische Qualität der Arbeit?

3. Eröffnet die Arbeit einen Zugang zu den Jahren nach 1945? Schlägt sie eine Brücke aus der Gegenwart und für die Gegenwart in diese Zeit?

Welche Preise können gewonnen werden?

Zunächst können die Teilnehmer attraktive Buchpreise gewinnen, darunter signierte Exemplare aus der aktuellen literarischen Produktion.

Zusätzlich werden für die Schulbibliotheken Werkausgaben wichtiger Schriftsteller der Zeit ausgelobt.

Die drei Hauptpreise sind je eine Reise zur Buchmesse 2010 in Leipzig (inklusive der Anreise und einer Übernachtung), bei der die Preisträger öffentlich geehrt werden. Für diese Hauptpreise kommen sowohl Einzel- wie auch Gruppenarbeiten in Frage.

Die besten Arbeiten werden außerdem von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung veröffentlicht.